Hundehalter aufgepasst: Vorsicht vor dem Biber!
Hundehalter aufgepasst: Vorsicht vor dem Biber!
Sie werden immer mehr, die eigentlich sehr putzigen Biber im Rheintal. Sie holen sich ihren Lebensraum zurück und halten dabei nicht nur die Landwirtschaft und die Melioration auf Trab. Auch Hundehalter sollten vorsichtig sein.
Spaziergänge mit dem Hund am Rhein sind in der Regel ein entspanntes Vergnügen. Am Montag, 27. April, am frühen Abend, kam es in der Nähe der Rietbrücke auf der Balgacher Seite aber zu einem Zwischenfall. Am Ufer des Rheins begegneten sich Hund und Biber. Wenn Biber sich eingeengt fühlen und keine Fluchtmöglichkeiten sehen, kann es zu Beissvorfällen kommen. Und genau das geschah. Nach einem kurzen Gerangel zog sich der Biber ins Wasser zurück, während der Hund mit mehreren schweren Bisswunden zurückblieb.
Beim Tierarzt mussten unter Vollnarkose acht Bisswunden versorgt werden. Laut tierärztlicher Einschätzung hatte der Hund grosses Glück, da weder innere Organe noch grössere Blutgefässe verletzt wurden. Andernfalls hätte der Vorfall auch tödlich enden können.
Dieses Ereignis verdeutlicht, wie wichtig es ist, Hunde insbesondere während der Aufzuchtzeit der Wildtiere (April bis August) konsequent an der Leine zu führen. Dies dient nicht nur dem Schutz der Wildtiere, sondern im Falle einer Begegnung mit dem Biber auch dem Schutz der Hunde selbst.
Bei Fragen rund um en Biber steht beim Kanton St. Gallen seht Nathan Rudin (nathan.rudin@sg.ch) vom Amt für Natur, Jagd und Fischerei zur Verfügung.