Hochwasserschutzprojekt Rhesi wird im Mai eingereicht
Hochwasserschutzprojekt Rhesi wird im Mai eingereicht
In seiner heutigen Sitzung hat der Bilaterale Ausschuss, das oberste Führungsorgan der Internationalen Rheinregulierung, entschieden, das Genehmigungsverfahren für das Hochwasserschutzprojekt Rhesi im ersten Halbjahr 2026 zu starten.
Der Beschluss des Bilateralen Ausschusses bedeutet, dass die Unterlagen für das Genehmigungsverfahren in Österreich, die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP), im Mai 2026 eingereicht werden. In der Schweiz beginnt parallel dazu die Vorprüfung. Das eigentliche Verfahren in der Schweiz startet später. «Ziel dieser Staffelung ist es, dass der öffentliche Teil beider Verfahren, das heisst in Österreich die Verhandlung und in der Schweiz die Auflage, gleichzeitig stattfinden», erklärt Markus Mähr, interimistischer Geschäftsführer der Internationalen Rheinregulierung.
Obwohl nach einem Beschluss der Gemeindevertretung Koblach noch eine Beschwerde bei der Bezirkshauptmannschaft Feldkirch offen ist, wird der aktuelle Planstand mit der Aufweitung in Koblach eingereicht. Markus Mähr erklärt: «Die geplante Dammabrückung in Koblach ist notwendig, um die ökologischen Anforderungen an ein genehmigungsfähiges Projekt zu erfüllen.» Sollten durch den Beschluss Koblachs beziehungsweise der Bezirkshauptmannschaft allfällige Änderungen entstehen, könnten diese bei Bedarf während der Verfahren nachgereicht werden.